![]() |
||||||
|
Home |
Themen - eInclusion und Individualisierung (Aus Vorträgen und Arbeiten von MR Dr. Christian Dorninger und Mag. Christian Schrack, zusammengefasst von Ruth Sattler) |
Differenzierung von außen entspricht nicht den Bedürfnissen von Lernenden. Lehren muss Raum geben für Individualisierung von innen. Heterogenität in der Klasse bereichert den individuellen Lernprozess. Integration ist nicht „Kontakt mit dem andersartigen“ sondern ist gemeinsames Erleben durch Individuen. Integration ist aktiv gelebte Kultur – im Klassenzimmer und in der Schule. Individualisierung und Sozialisierung sind keine Gegensätze, sondern ermöglichen die Entwicklung eines individuellen Bewusstseins für Einmaligkeit und Selbstbestimmung und sind Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme an der Gesellschaft. Individualisierung ist eine wichtige Komponente der Gesellschaft – daher beinhalten politische Bestrebungen die Ideen von eInclustion, Gender Mainstreaming und Verschiedenheit. Die Europäische Initiative „eInclusion“ bedeutet: jede Person hat Zugang zu und kann teilhaben an der Nutzung von Informationstechnologien und elektronischen Diensten zu eigenen persönlichen, sozialen und beruflichen Zwecken. Dies entspricht auch neuen Konzepten, welche die „Individualisierung im Lernprozess“ und „individuelle Wege zum Lernen“ zu einem essentiellen Kriterium der Unterrichtsorganisation und der didaktischen Vorgaben machen. Virtuelle Labors Ein Projekt, das auf einer Verbindung von Laborübungen mit Kontroll- und Steuergeräten abzielt, welche unter didaktischen Aspekten auf den Einsatz des Internet setzt. Zusätzlich können reale Experiment-Situationen im virtuellen Labor durch Fernbedienung verfolgt und ausgewertet werden. Mobile Geräte an Schulen Mobile Geräte als praktische Erweiterung von Schule und Klassenraum – lehren und lernen jederzeit und an jedem Ort – PDAs, Handys und Notebooks machen es möglich. Community Learning Lerncommunities sind Gemeinschaften, die intensiv daran arbeiten, dass Wissen nicht nur ausgetauscht, sondern dass neue Wissens-Strukturen aufgebaut und unterschiedliche Lösungen gefunden werden. Es sind meist geschlossene Gemeinschaften mit virtuellem Support. |
Lernmanagement-Systeme LSM unterstützen den kontinuierlichen Lernprozess an unterschiedlichen Orten und sind optimal anwendbar sowohl für individuelles Lernen als auch für Gruppenunterricht unter konstruktiven Bedingungen – bei gleichzeitiger Möglichkeit der von Dokumentation, Evaluierung und Wissensmanagement. Kooperatives offenes Lernen Neue Rollen für Unterrichtende und Studierende: der/die Unterrichtende moderiert, coacht und evaluiert Arbeit und Lernfortschritt der Studierenden. Regeln und Vereinbarungen zwischen den PartnerInnen garantieren klare Strukturen. ePortfolios Das Portfolio ist eine lebensbegleitende Sammlung von elektronischen Dokumenten - vor allem von persönlichen Dokumenten, die dem/der UrheberIn bzw. AutorIn gehören. Das Portfolio dient als Verzeichnis, ist Führung durch und Reflexion von Lernprozessen. Zusätzlich dokumentiert ein Portfolio erworbene Kompetenzen und ist unabhängig von Umgebungen, Institutionen und Lebensphasen. ![]() >> Poster eInclusion (pdf, englisch) |
|||
|
18.12.2008
|
||||||